Mittwoch, 27. Mai 2009

Kürzel und ihre Bedeutung

Ihr kennt das sicher von euren Kindern (zumindest von denen, von denen ihr wisst...):
Man hat für jede Abkürzung einen Namen:
FIAT hieß früher bei uns zum Bleistift "Fehler In Allen Teilen" und so weiter..
Soweit die Einleitung.

Als Spargelverkäufer bin ich unter den junge Verkäuferinnen im Markt, vor dem ich stehe so eine Art Trophäe.
Wer mich hatte, gehört zu einem exclusiven Club, der einzigartiges Ansehen und Privilegien genießt. Der Club hat im Moment Null Mitglieder. Da seht ihr, wie exclusiv er ist.

Heute kam ich in den Markt und begrüßte voller Charme eine der Verkäuferinnen, als ich eine Tafel Schokolade kaufte.

Sie sagte:
WMF.

Ich sagte:
Whuat?

Sie sagte:
Wiedersehen Macht Freude.

Freitag, 24. April 2009

Der fette Vogel bricht den Ast.... Ein Theaterstück.

Der Vorhang öffnet sich.

Eine dicke Frau kommt keuchend und hechelnd an den Spargelstand...
Der gutaussehende Spargelverkäufervollprofi (ich): Guten Tag!
Die dicke Frau: Einen guten Tag Ihnen auch....
Der Profiverkäufer greift nach der Tüte, um den Spargel fachgerecht zu verpacken und der Frau zu bedeuten, dass sie ihren Wunsch äußern soll. Die Frau schaut nervös und hektisch die Angebote (zu fairen Preisen) an.
Der Profi: Nur die Ruhe, erst mal durchatmen...
Die dicke Frau: Puh, heute bin ich platt wie eine Briefmarke.
Der Spargelverkäufer mustert die dicke Frau und findet an ihr nichts, was platt wie eine Briefmarke sein soll, stimmt ihr aber vorsichtshalber zu:

Ja, das liegt am Wetterumschwung.....

Die dicke Frau kauft ihren Spargel und lässt dem freundlichen Verkäufer das Wechselgeld als Trinkgeld, dass er sich, so die Frau, einen Kaffe kauft.

Der Verkäufer findet, dass ein guter Tag ist, um etwas für die Figur zu tun und kauft sich stattdessen ein Eis.

Der Vorhang fällt.

Montag, 13. April 2009

Kültürgüt

In einem multikulturell geprägten Staat wie unsrer Bundesrepublik ist es oftmals wirklich von Vorteil, wenn sich die Kulturgruppen nicht assimilieren sondern ihr Kulturgut hegen und pflegen. So können viele kritische Situationen geschickt gemeistert werden:
Habe ich beim Einkaufsbummel Hunger, gehe ich zum Dönerladen um die Ecke, um mich an türkischer Esskültür zu ergötzen.
Ist es im Sommer unglaublich heiß, kaufe ich mir bei der nächstbesten Eisdiele (Veneziana, Palazzo etc..) ein kühles Eis italinischer Machart.
Muss ich möglichst schnell von A nach B setzte ich mich in mein deutsches Auto und fahre, wie mir beliebt.

Nun bringt es natürlich Probleme mit sich, wenn man kein deutsches Auto hat. Besonders französische Busse älterer Bauart, wie sie auch auf dem Hof, auf dem ich arbeite benutzt werden, haben manchmal Probleme mit der Technik.
So auch Donnerstag.
Ich stand auf dem Feld und wollte zu meinem nächsten Auftrag fahren.
Pustekuchen. Der Bus ging nicht an.
Also habe ich auf dem Hof angerufen und um Hilfe gebeten, die mir sofort zugesagt wurde.
Nach einigen Minuten erschien ein Pole bei mir und versuchte sich am Anlassen, des 30 Jahre alten Peugeot J5. Natürlich hat auch er es nicht hinbekommen.

An dieser Stelle kommt jetzt wieder Tradition und Kültürgüt ins Spiel:
Der Pole nahm kurzerhand die Verkleidung unter dem Lenkrad ab und zeigte mir, wie ich den Wagen kurzschließen könne.
Einen Schlüssel brauche ich nun nicht mehr.

Donnerstag, 2. April 2009

Gewinnen geht so einfach.

Da öffne ich doch eine Seite und mir springt folgendes Fenster entgegen:
Geil, denke ich. Da mache ich mit. Kein Scherz, da gibt es einen Preis, den ich haben will.
Besser als ein Fernseher.
Besser als Geld.
Besser als Gold.
Besser als ein iPhone.

Dienstag, 31. März 2009

Halbschlafes Bruder

Heute früh, halb 10: Es Klingelt. Ich wache auf und renne an die Tür, während ich verzweifelt versuche, mir einen Trainingsanzug über zu werfen. Ich erwarte eine schöne, gut gebaute junge Frau, die willig ist und wenig an hat (sowas hab ich ja geträumt...). Oder zumindest die Post, die mir mein T-Shirt bringt (Nicht Amok). Nein, der Zufall hatte Besseres für mich auf Lager: "Guuuten Morgen, ich würde mich gerne mit Ihnen über Gott unterhalten!" Scheiße - diese Frau könnte meine Oma sein! Ich - gerade aufgestanden- überlege mir, wie ich sie möglichst elegant darauf aufmerksam machen kann, wie früh es ist. Ich gähne. Mit offenem Mund. Zähne noch nicht geputzt. Ha - soll ihr Gott sie davor bewahren! Scheint er nicht. "Hab' ich Sie geweckt?" "Wissen Sie eigentlich, wie verdammt früh es ist?" Nein, das wusste sie nicht. Doch irgendwie hat sie geahnt haben, dass ihr Gott das Letzte ist, worüber ich gerade reden wollte. Also trat sie einen taktischen Rückzug an: "Schauen Sie sich das mal an, ein Gottesdienst - Nachmittags!" Irgendwie war mir das schon sympathisch, aber das konnte ich ja jetzt nicht mehr zeigen. Deswegen bedankte ich mich und wünschte ihr weiterhin eine gute Nacht. So schnell wird sie mich nicht mehr beehren!

Reif wie ein Apfel

Folgedes Gespräch war gestern beim Abendessen zu verfolgen:
A: (...) ja, komm, du hast mir einfach so Sand in die Augen gekickt...
B: Quatsch ey, du hast nach mir geworfen!
A: neeee, du hast mir den Sand in die Augen gekickt, ich hab da immernoch drin..
B: Ja und, ich hab noch Sand in den OHREN,Hallo?
C: Und sowas hat Abitur... Streiten sich, wer angefangen hat, den Sand rumzuwerfen.....
A: Ja, trotzdem hat er angefangen!!!!!

Donnerstag, 26. März 2009

Liebe Leser

Weil mein Blog ins Mittelmaß abgestürzt ist habe ich mich entschlossen, auch inhaltlich einige Anpassungen an selbiges vorzunehmen.

Ab jetzt werde ich verstärkt über den Fußballverein Schalke 04 Berichten.